{"id":6478,"date":"2025-10-28T02:26:20","date_gmt":"2025-10-28T00:26:20","guid":{"rendered":"https:\/\/mapeadventures.ch\/?p=6478"},"modified":"2025-12-03T18:55:10","modified_gmt":"2025-12-03T16:55:10","slug":"reise-durch-namibia-und-botswana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mapeadventures.ch\/?p=6478","title":{"rendered":"Reise durch Namibia und Botswana"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir stecken mitten in den Vorbereitungen f\u00fcr unser neues Abenteuer. Die P\u00e4sse liegen bereit, die medizinischen Pr\u00e4ventionsmassnahmen haben wir getroffen, die Visa f\u00fcr Namibia sind bei uns angekommen, die Reservationen get\u00e4tigt. Am 5. November 2025 k\u00f6nnen wir zu unserer Reise nach S\u00fcdwest-Afrika starten. Wir sind gespannt darauf. Was hat sich in den letzten acht Jahren ver\u00e4ndert? K\u00f6nnen wir dieses Mal einen Leopard beobachten? Der fehlt noch in unserem Fotoalbum.<\/p>\n<p><strong><br>Mittwoch, 5. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Heute besteigen wir, Margrit und ich, kurz vor 13 Uhr mit unserem Gep\u00e4ck die S1 in Sempach Station nach Luzern. In Rothenburg Station steigt unsere Tochter Judith zu, und in Luzern d\u00fcrfen wir Enkelin Mila in unsere Runde aufnehmen. Die gemeinsame Reise f\u00fchrt uns nach Z\u00fcrich Flughafen, wo wir unser Gep\u00e4ck aufgeben und danach die Sicherheitsprozeduren \u00fcber uns ergehen lassen, die heute Flugpassagiere durchlaufen m\u00fcssen. Die erste Etappe f\u00fchrt uns nach M\u00fcnchen, wo wir rund zwei Stunden sp\u00e4ter in den Flieger Richtung Windhoek in Namibia steigen. Dieser hebt p\u00fcnktlich ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 6. November 2025.<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhr zeigt 01:40. Wir sitzen im A330-300 der Discover Airline auf 11 390 m H\u00f6he. In der Kabine h\u00f6rt man das Rauschen der Motoren, der vorbei zischenden Luft und das Knacken der Sessel. Unter uns liegt die s\u00fcdliche Sahara mit St\u00e4dten wie N\u2019Djamena, Kano und Maroua. Unser Flug soll noch 4 h 50 min dauern. Den Schlaf finde ich nicht, dazu sind die Sitze zu unbequem. So d\u00f6se ich vor mich hin und schreibe zwischendurch diese Zeilen.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um viertel vor acht landet die Maschine auf dem Flughafen Hosea Kutako nahe Windhoek. Sowohl die Zollabfertigung wie die Mietwagenabholung, der Bezug von Bargeld und der Kauf einer SIM-Karte verlaufen schleppend. So k\u00f6nnen wir erst sp\u00e4t mit dem riesigen Allrad-Isuzu losfahren Richtung Windhoek. Judith f\u00e4hrt und macht das perfekt. &nbsp;Mila bet\u00e4tigt sich als Navigatorin, ein anspruchsvoller Job, da das Navi nicht klar kommt mit den Gegebenheiten der aktuellen Verkehrsanlagen. In einem grossen Einkaufszentrum am Stadtrand kaufen wir ein paar lebensnotwendige Dinger. Dann geht die Fahrt los Richtung Walvis Bay.<\/p>\n<p>Die Strasse C 26, die \u00fcber den Gamsberg Pass zur C 14 f\u00fchrt, finden wir nach einem kurzen Verfahrer schnell. <span style=\"font-size: revert;\">Die ersten paar Kilometer sind asphaltiert und in gutem Zustand. Bei einer Kontrollstelle, wo ein Armeeangeh\u00f6riger F\u00fchrerausweis und Wagenpapiere kontrolliert, k\u00f6nnen wir bereits einige Paviane beobachte. Auf der Weiterfahrt, die bald danach auf Naturstrassen erfolgt, geniessen wir weitere Tierbeobachtungen. Viele von ihnen sind von der Distanz her unbestimmbar. Aber einige Arten sind uns gel\u00e4ufig, wie beispielsweise Schwarzfersen-Impalas, Kudus, Erdm\u00e4nnchen, Warzenschweine, Grauschnabeltokos u.a. Hinzu kommt eine von den Pflanzen her wenig vielf\u00e4ltige Umgebung, da Trockenzeit herrscht. Aber die Landschaftsformen sind einmalig: Weite, topfebene Fl\u00e4chen, ausgetrocknete Flussbetten, wilde T\u00e4ler, grosse Steigungen und Gef\u00e4lle, faltenreiche Berge, Tafelberge. Dazu herrscht Topwetter. Aber der Zustand der Strasse ist zum Teil bedenklich, und wir kommen nicht so schnell vorw\u00e4rts wie geplant, so dass wir unsere Unterkunft telefonisch orientieren m\u00fcssen, dass es sp\u00e4ter wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: revert;\">Aber wir erreichen dann unser Ziel doch noch bei Tage. Eine warme Dusche nach der staubigen Autofahrt und ein tolles Nachtessen machen uns die Strapazen der Fahrt vergessen.<\/span><\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: revert;\">Freitag, 7. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in einer Kneipe im Hafenareal von Walvis Bay begeben wir uns auf eine Katamaran-Rundfahrt in der gleichnamigen Bucht. Das Wetter ist k\u00fchl und die Region Nebel verhangen. Jedefalls haben wir uns f\u00fcr diese Verh\u00e4ltnisse mit Pullover, Fliess- und Regenjacke richtig angezogen. Zusammen mit rund zwanzig anderen Personen begeben wir uns auf den Katamaran \u201eSilvercloud\u201c. Guide Steven begr\u00fcsst uns und gibt die Regeln bekannt, die auf solchen Exkursionen einzuhalten sind. Darauf fahren wir hinaus in die Bucht. Kaum abgelegt, besucht uns eine Kap-Pelzrobbe, die problemlos auf Deck springt und zum Gaudi der Passagiere durch die Reihen spaziert. &nbsp;Sie wird von Steven mit Fischen bei Laune gehalten. Schon bald gesellt sich ein weisser Pelikan dazu und l\u00e4sst sich ebenfalls von Steven f\u00fcttern. Nicht ganz alle Leute geniessen dieses Schauspiel, weil sie sich vor den Tieren f\u00fcrchten oder ekeln. Nun gesellen sich auch noch M\u00f6wen dazu und lassen sich f\u00fcttern, alles in allem ein spannendes Schauspiel, allerdings mit der Auflage, dass niemand die Tiere ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wir fahren zu einer Stelle, wo Austern \u201egem\u00e4stet\u201c werden. Sie werden als Jungtiere aus ihrem Herkunftsgebiet hierher gebracht und da im kalten Wasser des Benguelastroms in K\u00f6rben gehalten, bis sie verzehrbereit gewachsen sind. Am n\u00e4chsten Ort, einer langgezogenen Sandbank leben Kap-Pelzrobben in Kolonien und ebenso Flamingos. Dazwischen zerlegt ein Schakal den Leichnam eines dort angeschwemmten Tiers zusammen mit einer Dominikanerm\u00f6we. Steven weiss einiges zu erz\u00e4hlen \u00fcber die beobachteten Tiere.<\/p>\n<p>Danach f\u00fchrt die Fahrt ein St\u00fcck weit aufs offene Mehr hinaus, wo wir noch wenige Delfine zu Gesicht bekommen. Wale zeigen sich leider keine. Auf der R\u00fcckfahrt wird uns ein leckeres Buffet mit verschiedenen Produkten Namibias und seiner Nachbarn angeboten. Wir schlagen alle herzhaft zu und geniessen das reichhaltige Angebot.<\/p>\n<p>Nach diesem fantastischen Event m\u00fcssen wir uns etwas Siesta g\u00f6nnen. Danach spazieren wir gem\u00fctlich ein langes St\u00fcck Weges der Bucht entlang, beobachten die Seeschwalben, die M\u00f6wen und die Flamingos, die sich im und \u00fcber dem seichten Wasser tummeln und staunen \u00fcber die modernen H\u00e4user und die Sauberkeit entlang dieses Spazierweges. Ein Drink in einem Restaurant am Weg liegt auch noch drin, bevor wir zu unserer Unterkunft zur\u00fcckkehren und von dort aus nochmals dasselbe Restaurant wie gestern f\u00fcr unser Nachtessen aufsuchen. Einen tollen Tag mit einem so k\u00f6stlichen Mahl (Sushi, Meeresfr\u00fcchte-Risotto, gebratener Camembert) zu beenden ist ein Geschenk, das ich sehr sch\u00e4tze.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag, 8. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in einem h\u00fcbschen, kleinen Caf\u00e9 und dem Beladen unseres Autos starten wir in Richtung Swakopmund. Unterwegs schalten wir bei der D\u00fcne 7 einen kurzen Zwischenhalt ein. Hier befindet sich ein Vergn\u00fcgungspark f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Junggebliebene. Hohe Sandd\u00fcnen laden die Besucher zu m\u00fchsamem Besteigen und lustvoiien Herunterrutschen ein. Wer mehr Fun w\u00fcnscht, kann ein Sandboard ben\u00fctzen. Die fr\u00f6hlichen Kinder, denen ich begegne, haben jedenfalls den Plausch.<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Halt machen wir in Swakopmund. Wir geniessen nur einen winzig kleinen Einblick in das \u00f6rtliche Geschehen. Deutsch ist allgegenw\u00e4rtig, in Strassen-und Geb\u00e4udenamen, bei Restaurants und Hotels macht sich das bemerkbar. Und der Baustil ist ebenfalls unverkennbar. Wir schlendern durch wenige Strassen und Pl\u00e4tze, setzen uns in eine Gartenwirtschaft, spazieren zum Strand und geniessen das wenig an Afrika erinnernde Ambiente.<\/p>\n<p>Darauf geht die Fahrt ohne grosse Unterbr\u00fcche auf gut ausgebauten Strassen weiter nach Outjo, wo in nicht allzu weiter Entfernung davon unsere von Judith gebuchte Lodge liegt. Auf einem ausgewaschenen Fahrweg, durch drei Gatter, gelangen wir zu der am Fuss grosser Felsen gelegenen Unterkunft und erhalten in einer gemauerten H\u00fctte mit Rietdach unsere zwei Zimmer mit K\u00fcche und zwei Duschr\u00e4umen. Ein k\u00fchles Getr\u00e4nk am Pool, ein Bad in demselben und anschliessend eine warme Dusche wecken unsere Lebensgeister wieder nach der langen Autofahrt. Nat\u00fcrlich konnten wir auf dieser Fahrt durch zuerst w\u00fcstenhafte, \u00f6de und sp\u00e4ter wieder reichlicher bewachsene, aber recht sp\u00e4rlich bewohnte Gebiete wieder einige einheimische Wildtiere beobachten.<\/p>\n<p>Der Sohn der Besitzerfamilie, gesch\u00e4tzte acht Jahre alt, zieht mit einem gefangenen Tausendf\u00fcssler von noch nie gesehener Gr\u00f6sse unsere Aumerksamkeit auf sich. Ohne \u00c4ngste h\u00e4lt er dieses Riesenbiest in den H\u00e4nden und l\u00e4sst es herumkrabbeln. &nbsp;In der Lodge gibt es ein schmackhaftes Nachtessen im Freien bei angenehmen Temperaturen. Die Fr\u00f6sche quaken in die Stille der Nacht. &nbsp;Und darauf zieht der Vater mit einem in einer Plastikdose &nbsp;gefangenen Skorpion die Aufmersamkeit auf sich. Wir bestaunen das offenbar aus der Fassung geratene Tier und erkundigen uns bez\u00fcglich seiner Giftigkeit. Es ist sicher nicht harmlos, aber sterben w\u00fcrde niemand wegen einem Stich, meint er. &nbsp;Und jetzt legen wir uns schlafen. Gute Nacht!<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n<p><strong><br>Sonntag, 9. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Heute Morgen werden wir in unserer Lodge f\u00fcrstlich bewirtet und k\u00f6nnen das Fr\u00fchst\u00fcck im Garten der Besitzerfamilie geniessen. Danach packen wir unsere Sachen, verladen sie ins Auto, verabschieden uns von den Gastgebern und fahren los. Ziel ist der Etosha Nationalpark, der etwas mehr als halb so gross ist wie die Schweiz. In Outjo werden &nbsp;der Tank gef\u00fcllt und ein paar Lebensmittel eingekauft, wobei vor allem Wasser eine wichtige Rolle spielt. Das Wetter ist klar und die am Morgen fr\u00fch noch k\u00fchle Luft erw\u00e4rmt sich in kurzer Zeit auf mehr als 300 Celsius, schliesslich ist hier in S\u00fcdwestafrika Fr\u00fchsommer.<\/p>\n<p>Z\u00fcgig gelangen wir bei sehr geringem Strassenverkehr an Andersons Gate. Hier wird genauestes protokolliert, wer in den Park hinein geht und wer ihn verl\u00e4sst. Zudem werden wir aufgefordert, Plastiks\u00e4tze abzugeben, um zu verhindern, dass diese pl\u00f6tzlich &nbsp;irgendwo im Park herumliegen. Nach dem Begleichen des Eintrittspreises ihm n\u00e4chsten Parkb\u00fcro k\u00f6nnen wir das Naturreservat bis Namutoni durchfahren, wo f\u00fcr uns die Unterkunft reserviert ist.<\/p>\n<p>Unsere Taktik ist, Wasserl\u00f6cher anzufahren, weil wir dort am meisten Tiere erwarten. Schon unterwegs zu einer ersten Trinkstelle treffen wir auf verschiedene V\u00f6gel und S\u00e4ugetiere.<\/p>\n<p>Bei der zweiten Wasserstelle, die wir besuchen, stehen viele Autos und Safari-Busse. Und da erleben wir ein Elefantenspektakel. Etwa 20 bis 30 Tiere vergn\u00fcgen sich hier am und im Wasser. Sie trinken, spritzen sich gegenseitig an und stossen einander. Die Jungtiere waten durchs Wasser und versuchen ihren M\u00fcttern zu entrinnen. Diese wiederum bilden einen Kreis um die Jungtiere, um sie in Schutz zu nehmen. Ein Bulle und ein weiteres Tier wenden sich vom Geschehen ab und verlassen das Areal hindurch zwischen den Autos mit den \u201eGaffern\u201c.<\/p>\n<p>Wir fahren weiter, stoppen, beobachten und bestimmen die gesehenen Tiere mit Hilfe der Bildbrosch\u00fcren, die wir mitf\u00fchren. &nbsp;Auf diese Weise vergeht die Zeit sehr schnell. Und da es offenbar vor kurzem mal geregnet hat, sind auch verschiedene T\u00fcmpel auf den Fahrwegen entstanden, die um- und durchfahren werden, was Judith offensichtlich Spass macht und uns Passagiere durchsch\u00fcttelt. So m\u00fcssen wir uns zuletzt beeilen, dass wir rechtzeitig zu unserer Unterkunft in Namutoni kommen, denn die Zutrittsgates werden nach Sonnenuntergang geschlossen.<\/p>\nngg_shortcode_3_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Montag, 10. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Die Reise geht weiter. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck im Namutoni-Restaurant starten wir, das Auto vollgepackt. Da wir noch bis 13 Uhr im Etosha-Park bleiben k\u00f6nnen, fahren wir noch ein paar Wasserl\u00f6cher in der Umgebung an. Diese allerdings entt\u00e4uschen uns. Zwar sind in einiger Enfernung wenige S\u00e4ugetiere zu sehen, aber in unsere N\u00e4he kommen sie nicht. Auch die V\u00f6gel machen sich rar. Aber zwischen den Wasserl\u00f6chern ist einiges los und wir sehen Tiere, die gestern weniger gut zu beobachten waren, heute n\u00e4her an den Fahrrouten. Mit einigem Bedauern nehmen wir entgegen, dass L\u00f6we, Nashorn, Kaffernb\u00fcffel und Leopard bisher nicht auftauchten.<\/p>\n<p>Nach dieser Zusatztour verlassen wir den Park und fahren \u00fcber Tsumeb und Groosfontein nach Rundu. Die Strassen sind in recht gutem Zustand. Wir kommen schnell vorw\u00e4rts, bis uns ein Spezialtransport mit \u00fcberbreiter Ladung bremst. Fast 80 km m\u00fcssen wir diesem hinterherfahren, bis die beiden Spezialfahrzeuge dann in Mururani neben der Strasse abgestellt werden. Wir nutzen die Gelegenheit, uns ein k\u00fchles Getr\u00e4nk zu genehmigen und uns die F\u00fcsse etwas zu vertreten.<\/p>\n<p>Danach geht die Fahrt weiter. In Rundu, unserem Zielort, ist viel los. Deshalb herrscht stockender Verkehr und die Autofahrer dr\u00e4ngeln \u00fcberall durch. Wir kommen ohne Schaden durch und finden nahe dem Ufer des Kavango-Flusses unsere Lodge, wo wir \u00fcberaus feundlich mit einem k\u00fchlen Drink empfangen werden. Wir bekomme zwei fantastische Bungalows in einem pr\u00e4chtigen Park zugewiesen, k\u00f6nnen uns im Pool etwas abk\u00fchlen, w\u00e4hren dunkle Wolken und dumpfes Donnerrollen ein Gewitter ank\u00fcndigen, das dann doch nicht eintrifft.<\/p>\n<p>Zum Znacht bestelle ich dann einen Fisch aus dem Kavango, der sehr gut schmeckt, w\u00e4hren sich meine Begleiterinnen den Bauch mit Krokodilfleisch oder H\u00fchnchen oder vegetarisch mit Couscous vollschlagen.<\/p>\n<p>Ein heisser Tag war\u2019s, und nun m\u00fche ich mich mit dem Aufladen der Bilder auf den Internet-Server ab. Gestern kein Internet, heute schlechte Verbindung\u2026 Vielleicht kommen dann die Bilder sp\u00e4ter noch!<\/p>\nngg_shortcode_4_placeholder\n<p><strong>Dienstag, 11. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Heute Morgen geniessen wir unser Fr\u00fchst\u00fcck im Park der Lodge mit Aussicht auf den Kavango bei wundersch\u00f6nem Wetter. Danach machen wir uns abfahrbereit. Es ist sch\u00f6n und wieder sehr warm.<\/p>\n<p>In der Stadt, in der keine Zeugen des deutschen Kolonialismus vorhanden sind, tanken wir unser Auto auf und besuchen ein Einkaufscenter, um unsere Wasser- und Zwischenverpflegunsvorr\u00e4te aufzuf\u00fcllen. Der Besuch ist ein spezielles Erlebnis. Uns f\u00e4llt auf, dass verschiedene lang haltbare Lebensmittel wie Mais, Reis, Mehl, getrocknete Bohnen u.a. in riesigen Portionen zu 5, 10 oder 20 kg zu extrem g\u00fcnstigen Preisen angeboten werden. Artikel von Nestl\u00e9, Knorr, Maggi und weiteren bekannten Lebensmittelanbietern finden sich un\u00fcbersehbar in den Regalen. An der Kasse sind zwei Personen, die eine liest die Artkel ein, die andere hilft die gekauften Sachen einpacken und kontrolliert den Kassenzettel. Beim Ausgang stehen zwei Uniformierte, die die Einkaufstaschen kontrollieren und den Kassabon verlangen. Erst wenn sie von der Ehrlichkeit der Konsumenten \u00fcberzeugt sind, d\u00fcrfen sie das Areal verlassen.<\/p>\n<p>Unsere Weiterfahrt erfolgt entlang des Kavango Richtug Westen in den Caprivistreifen. Wir fahren zuerst ein St\u00fcck weit auf der Hauptstrasse B8, dann zweigen wir rechts ab und benutzen die unbefestigte Strasse entlang des Flusses. Sch\u00fclerInnen sind scharenweise zu Fuss unterwegs. Hier befinden sich viele kleine, noch mehrheitlich traditionelle D\u00f6rfer der Urbev\u00f6lkerung. Die Leute wohnen in einfachen Behausungen, zum Teil in Rund- und in Blechh\u00fctten. Kleine Kirchen, oft gemauert, und Schulgeb\u00e4ude sowie Minimarkets und kleine Bars liegen an der Strasse. Wir zweigen bei einem Stichstr\u00e4sschen Richtung Fluss ab und gelangen auf ein neu angelegtes Camping-Areal. Zwei M\u00e4nner, eine Frau und Kinder empfangen uns. Auf die Frage, ob wir hier einen k\u00fchlen Drink geniessen k\u00f6nnen, bittet mich einer der M\u00e4nner in das noch kaum benutzte Empfangsgeb\u00e4ude, \u00f6ffnet eine K\u00fchltruhe und zeigt mir das Angebot. Sechs 2 l-Coke-Flaschen, eine Kiste Bier und ein paar Schachteln sind darin. Ich entscheide mich f\u00fcr Coca Cola. Draussen trinken wir stehend, uns abwechselnd aus der Flasche. Gl\u00e4ser bringt ein Knabe einige Zeit sp\u00e4ter. F\u00fcr die Flasche verlangt der Chef 30 namibische $, umgerechnet knapp SFR 1.50. Ich gebe ihm etwas mehr und w\u00fcnsche ihm, dass er mit seinem Camping am Fluss Erfolg hat.<\/p>\n<p>Einige km weiter fahren wir zur\u00fcck auf die Hauptstrasse und erreichen nach einigen Baustellen mit abwechselndem Einbahnverkehr Divundu, wo wir Richtung S\u00fcden abzweigen. Auf einer Umleitung infolge Bauarbeiten gelangen wir durch riesige Pf\u00fctzen und auf dreckigen Strassen zu unserer gebuchten Lodge.<\/p>\n<p>Wir werden mit einem feuchten Waschpl\u00e4tz und einem Willkommensdrink sehr freundlich empfangen und \u00fcber das Angebot der Lodge informiert. Darauf bekommen wir unser Zelt f\u00fcr zwei N\u00e4chte zugewiesen und k\u00f6nnen uns einrichten. Als wir uns etwas akklimatisiert haben, einigen wir uns darauf, dass wir die Abendfahrt auf dem Fluss und morgen die Nachmittagstour auf der Gegenseite im Mbabwata-Nationalpark mitmachen.<\/p>\n<p>Um 17 Uhr startet die Bootsfahrt. Wir sind nur zu viert dabei. Ein kompetenter Guide und sein Lehrling begleiten uns. Und wir bekommen viel zu sehen. Verschiedene Kingfischer, eine Wand mit Bienenfresser-Bruth\u00f6hlen und ihre Bewohner sowie einen Waran, der die Nester ausraubt, k\u00f6nnen wir beobachten. Auf einem Felsen im Wasser sitzen zwei Weissnacken-Brachschwalben. Weit auf sperren die Flusspferde ihre M\u00e4uler und stossen knarrende Laute aus. Riesige Krokodile zeigen ihre R\u00fccken und j\u00fcngere Exemplare sonnen sich am Strand. Ein afrikanischer Fischadler gr\u00fcsst hoch von einem Baumwipfel. Und vieles mehr l\u00e4sst sich beobachten, unter anderem auch der Sonnenuntergang.<\/p>\n<p>Nach diesem erlebnisreichen Ausflug gibt es Nachtessen auf der Terrasse \u00fcber dem Fluss. Danach ist schon fr\u00fch Bettruhe angesagt. In der Ferne drohen dunkle Wolken, Wetterleuchten und Donnergrollen. Jedenfalls bringen wir unsere Sachen unter Dach.<\/p>\nngg_shortcode_5_placeholder\n<p><strong>Mittwoch, 12. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Nachts um ca. ein Uhr erwachen wir, da es draussen st\u00fcrmt. Ich bringe mein Fernrohr, das draussen unter dem Zeltvordach steht, ins Trockene. Die Fr\u00f6sche und Kr\u00f6ten, die seit Sonnenuntergang einen Heidenkrach machen, lassen sich dadurch nicht beeindrucken. Nach einiger Zeit l\u00e4sst der Wind nach, die Amphibien sind weiterhin aktiv und wir finden den Schlaf erneut. Gegen sechs Uhr wachen wir endg\u00fcltig auf. Die Lurche verstummen und an ihre Stelle treten die V\u00f6gel, die f\u00fcr eine andauernde Ger\u00e4uschkulisse sorgen.<\/p>\n<p>Um acht gehen wir aufs \u201eZmorgeschiff\u201c. W\u00e4hrend das Boot stromaufw\u00e4rts f\u00e4hrt, geniessen wir Eier, Speck, Gurken, Tomaten, Brot und viele andere Leckereien, erg\u00f6tzen uns am Ausblick und werden leicht bis m\u00e4ssig verregnet, denn ein intensiver Niederschlag hat eingesetzt, und nur dank eines halbdurchl\u00e4ssigen Verdecks bleiben wir fast verschont. Aber ein intensives Erlebnis ist es dennoch. Ein Ehepaar aus der Schweiz ist ebenfalls anwesend und tr\u00e4gt zu einem umfassenden Gedanken- und Erlebnisaustausch bei. Froh darum, dass Flusspferde Vegetarier sind und unser Boot nicht zum Kentern bringen, erreichen wir nach rund zwei Stunden Fr\u00fchst\u00fccksschiff den sicheren Steg, und zu regnen hat es aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wir schalten jetzt alle eine Pause ein, sitzen auf unseren Terrassen oder in der Bar, schauen auf den Okawango hinaus, der \u00fcbrigens in Angola Cubango, in Namibia Kavango und in Botswana Okawango heisst, und versuchen zu bestimme, was sich im, am und \u00fcber dem Fluss bewegt. Zeitweise liegt auch ein Nickerchen drin.<\/p>\n<p>Um 15 Uhr startet unsere gebuchte Tour auf das gegen\u00fcberliegende Ufer des Okawango. Wir besteigen zu viert das Boot, das uns auf die andere Seite bringt. Da wartet schon ein Guide mit einem Safarifahrzeug auf uns. Wir haben gen\u00fcgend Platz, sitzen erh\u00f6ht und k\u00f6nnen so die Fahrt besser geniessen. Der Guide macht uns auf Tiere aufmerksam, h\u00e4lt an zum Fotografieren und Erkl\u00e4ren. Wir begegnen einerseits verschiedenen Antilopen wie Kudus, Buschbock, Schwarzfersenimpala, aber auch Warzenschweinen, Erdh\u00f6rnchen, Heimperlh\u00fchnern, Flusspferden usw. Irgendwann regt sich in den B\u00fcschen etwas, was sich als Waran herausstellt. Weiteren zwei Exemplaren begegnen wir auf der Weiterfahrt am Wegrand. An einer Stelle am Fluss liegt ein toter Elefant, der u.a. von Geiern, Marabus und einem Krokodil zerlegt wird, und als der Wind in unsere Richtung weht, f\u00fcrchterlich stinkt. Unser Guide meint, dass er an einer Krankheit starb. Als wir an der R\u00fcckfahrt sind, \u00e4ndert er pl\u00f6tzlich die Richtung und f\u00e4hrt mit uns in ein Areal, in dem Ruinen ehemaliger Wohn- und &nbsp;Wirtschaftsgeb\u00e4ude liegen. Und hier erleben wir einen weiteren H\u00f6hepunkt: Da liegt im Feld draussen ein junges L\u00f6senweibchen, das sich bei unserem Erscheinen etwas weiter weg bewegt, sich dort wieder hinlegt, uns einerseits aufmerksam \u00fcberwacht, aber auch gespannt auf eine nahe Gruppe Impalas achtet. Wir werden darauf im Eilzugtempo auf w\u00fcst deformierten Strassen sch\u00fcttelnd und r\u00fcttelnd zum Ausganspunkt unserer Safarifahrt gebracht, wo wir uns vom Guide dankend verabschieden und mit dem Boot zur Lodge zur\u00fcckgefahren werden.<\/p>\n<p>Wir geniessen nun das Dinner aus Salat, S\u00fcsskartoffelsuppe, Hauptgang mit Schinken, verschiedenen Gem\u00fcsen, Couscous und Dessert. Und wieder ist fr\u00fch Nachtruhe angesagt.<\/p>\nngg_shortcode_6_placeholder\n<p><strong>Donnerstag, 13. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Am Morgen werden wir fr\u00fch geweckt, da Tiere auf dem Zeltdach aktiv sind. Aufgrund der Entfernung und des dichten Laubwerks der umliegenden B\u00e4ume l\u00e4sst sich keine genaue Beobachtung anstellen. Meine Tochter aus dem Nachbarzelt berichtet, dass sie dort zwei ausgewachsene Katzen und drei Jungtiere gesehen habe, die miteinander spielten. Sie bestimmte die Biester als Ginsterkatzen. Es ist nicht klar, um welche Art es sich genau handelt. Auf der anderen Flussseite lassen sich verschiedene Tierarten mit Fernglas oder Feldstecher beobachten.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck packen wir unsere Koffer, r\u00e4umen unser Zelt, beladen das Auto und melden uns in der Rezeption ab. Neben der Strasse, die erneuert wird, fahren wir auf der holprigen und \u00fcbel deformierten Umleitungspiste Richtung Divundu. Zum Gl\u00fcck ist diese Notstrasse nur wenige Kilometer lang. In Divundu tanken wir. Von da an Kommen wir sehr z\u00fcgig vorw\u00e4rts, vorbei an Eingeborenen-D\u00f6rfern. In einer Bar fragen wir nach, ob eine Toilette vorhanden ist, dann w\u00fcrden wir ein Getr\u00e4nk bestellen. Der Barbetreiber bem\u00fcht sich zwar, uns eine Toilette in der Nachbarschaft zu vermitteln, findet aber keine. So fahren wir ein St\u00fcck weiter und werden f\u00fcndig. F\u00fcr zwei Cokes in der B\u00fcchse, einen Erdbeersaft und einen Softdrink f\u00fcr \u00fcber Achtzehnj\u00e4hrige bezahle ich umgerechnet SFR 3.60.<\/p>\n<p>Bis zur Abzweigung zu unserer Lodge, ist die Strasse ebenfalls asphaltiert, aber nun folgt ein Wegst\u00fcck, das Judiths Fahrk\u00fcnste fordert. Ausgefahrene Naturstrasse mit teils sandigen Stellen, zwei Holzbr\u00fccken und garstige Str\u00e4ucher beidseitig sind zu bew\u00e4ltigen. Unterwegs an dieser Strasse liegt ein winziges Museum zu Ehren des Missionars und Entdeckers der Victoria-F\u00e4lle David Livingstones. Leider ist die Kuratorin gerade abwesend und das H\u00e4uschen geschlossen. So fahren wir weiter und erreichen unser Ziel trotz ungen\u00fcgender Signalisation auf Umwegen. Wir werden mit feuchten Waschlappen empfangen, mit denen wir uns Staub und Schweiss abwischen k\u00f6nnen. Ein Empfangsdrink und Informationen zur Lodge und zum Exkursionsangebot erfolgen durch die Managerin Maggie. Nun k\u00f6nnen wir unsere Zelte beziehen. Sie sind sauber, komfortabel und laden mit der zugeh\u00f6rigen Terrasse auf ein Wasserloch und die umgebende Landschaft hinaus zum Verweilen ein. Wir buchen gleich zwei Angebote, eine Abend- und eine Vormittagsexkursion im Safari-Ge\u00e4ndefahrzeug.<\/p>\n<p>Nachtessen gibt es f\u00fcr uns eine halbe Stunde fr\u00fcher, da wir uns alle vier f\u00fcr die Abendsafari angemeldet haben. Leider f\u00fchlt sich Judith nicht gut und klagt \u00fcber Darmkr\u00e4mpfe. Sie ermuntert uns, den Ausflug ohne sie mitzumachen. So treffen wir nach dem Essen zusammen mit einer holl\u00e4ndischen Familie unseren heutigen Guide vor der Rezeption unserer Lodge und fahren gespannt mit ihm hinaus in die dunkle Nacht. So dunkel ist sie allerdings nicht, steht doch neben ihm ein Helfer, der w\u00e4hrend der Fahrt st\u00e4ndig mit einem Scheinwerfer, den er hin und herschwenkt, das Gel\u00e4nde ausleuchtet. Die reflektierenden Augen der angepeilten Tiere verraten ihren Standort. So stossen wir neben den auch tags\u00fcber beobachtbaren Warzenschweinen, Impalas usw. auf nachtaktive Tiere wie den Springhasen, der wie ein K\u00e4nguru auf seinen Hinterbeinen wegh\u00fcpft und die kurzen Vorderbeine nach vorne streckt. H\u00f6hepunkte dieser Nachtfahrt ist ein Serval, der sich im Geb\u00fcsch versteckt h\u00e4lt, sowie ein ausgewachsener L\u00f6wenmann, der mitten auf der Fahrpiste schl\u00e4ft und sich weder durch die Motorenger\u00e4usche noch durch das Klicken der Kameras und die Ahs und Ohs der Exkursionsteinehmer wecken l\u00e4sst. Schliesslich muss sich unser Guide am Ende beeilen, um den Park rechtzeitig zu verlassen, denn er hat nur bis 22 Uhr die Erlaubnis, sich mit Touristen darin aufzuhalten.<\/p>\n<p>Nach diesem erlebnisreichen Abend finden wir den Schlaf schnell. Morgen geht es wieder fr\u00fch los.<\/p>\nngg_shortcode_7_placeholder\n<p><strong>Freitag, 14. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Ohne Fr\u00fchst\u00fcck, nur mit einem Milchkaffee im Magen, steigen wir gegen sechs Uhr in den Safari-Gel\u00e4ndewagen. Unser Guide Westy, der uns schon gestern Abend fuhr, ist auch heute f\u00fcr uns zust\u00e4ndig. Judith ist einigermassen gesund wieder dabei. Daneben sind auch drei Teilnehmende von gestern wieder dabei. Schon bald sehen wir Warzenschweine, Impalas, Rotschopftrappe. So geht es Schlag auf Schlag weiter. Westy entdeckt auch unscheinbare Wesen, weiss viel zu erz\u00e4hlen und kennt Hintergr\u00fcnde. Halt macht er, als er L\u00f6wen entdeckt, die ziemlich weit auseinander verteilt in einer Ebene liegen. Er f\u00e4hrt ganz nahe an sie heran. Doch die L\u00f6wen nehmen die Ann\u00e4herung gelassen, \u00f6ffnen kurz die Augen, nehmen uns ins Visier, r\u00e4keln sich und schlafen weiter. Es sind drei Br\u00fcder, ein Cousin liegt zusammen mit einer L\u00f6win ebenfalls in Sichtweite.<\/p>\n<p>Allerdings l\u00e4uft Westy jetzt in eine Pechstr\u00e4hne. Sein Motor l\u00e4uft nicht mehr an. So kriegen wir viel Zeit, die L\u00f6wen zu beobachten, w\u00e4hrend er einen Kollegen per Funk zu Hilfe ruft und aus Sicherheitsgr\u00fcnden sein Auto nicht verlassen darf. Gemeinsam bringen sie dann den Motor wieder zum Laufen. Er f\u00e4hrt mit uns zu einer weniger gef\u00e4hrlichen Stelle unter einem Baum, da es zu regnen beginnt, stellt ein Tischchen auf, legt die f\u00fcr uns mitgebrachten Fr\u00fchst\u00fccksartikel darauf aus, und wir geniessen Orangensaft, Toast, Butter, Marmelade, Joghurt, Fr\u00fcchte, Kaffee und Milch.<\/p>\n<p>Danach folgt der kritische Moment. Der Anlasser klickt, der Motor l\u00e4uft nicht an. Wir schaffen es vereint, das Fahrzeug so anzustossen, dass es zum Fahren kommt, und k\u00f6nnen einsteigen. Die n\u00e4chste Etappe des vormitt\u00e4glichen Ausflugs findet im Boot auf dem Linyati River statt. Am Flussufer angekommen, steigen wir auf ein bereitstehendes Boot um. Westy gibt Gas, das Boot ist nicht steuerbar. Mit der Ruderstange und mit Hilfe des Motors schafft er es zur\u00fcck an die Landestelle, und wir steigen aus. Ein zweites Boot, das daneben liegt, funktioniert ebenfalls nicht. Wieder warten wir, bis ein Helfer eintrifft, der den Motor zum Laufen bringt. Zum Gl\u00fcck regnet es nicht mehr. Der herbeigerufene Mann schafft es, und wir k\u00f6nnen die geplante Fahrt auf dem Fluss erleben. Auch da gibt es einiges zu beobachten. Und nach dem Umstieg auf den Gel\u00e4ndewagen funktioniert auch der wieder ordnungsgem\u00e4ss.<\/p>\n<p>Nun geniessen wir die Ruhe, beobachten von der Terrasse aus das Treiben am Wasserloch, schreiben und geniessen die hier herrschende W\u00e4rme.<\/p>\n<p>Beim Nachtessen auf der Lodge-Terrasse &#8211; es ist schon dunkel &#8211; stellt Judith fest, dass sich beim nahen Wasserloch etwas regt. Der Feldstecher ist schnell vor den Augen. Da bewegt sich wirklich in aller Stille eine Herde von etwa 20 B\u00fcffeln auf die Wasserstelle zu. Die B\u00fcffel dr\u00e4ngen ans Wasser und trinken. Schon bald ist ihr Durst gel\u00f6scht. Wir h\u00f6ren zwei drei R\u00fclpser und ein Schnauben. Die B\u00fcffel kehren uns gebannten Beobachtern wieder den R\u00fccken zu und laufen vom Wasser weg in die Dunkelheit zur\u00fcck. Ein eindr\u00fcckliches Erlebnis!<\/p>\nngg_shortcode_8_placeholder\n<p><strong>Samstag, 15. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Schon gestern Abend begann es intensiv zu regnen. Ca. um zwei Uhr sind Margrit und ich beide hellwach. Es regnet noch immer, und zwar heftig. Am Morgen, bei Tag geht unsere Reise weiter. Wie kommt das heraus, wenn dann die Zufahrtsstrasse zur Lodge unter Wasser steht? Es regnet einfach weiter. Irgendwann finde ich den Schlaf wieder, und als ich etwa um halb sechs erwache, ist der Regen am Nachlassen und h\u00f6rt dann wirklich ganz auf.<\/p>\n<p>Beim Fr\u00fchst\u00fcck ist es k\u00fchl und immer wieder fallen ein paar Regentropfen. Am Wasserloch ist ganz wenig los. Und heute m\u00fcssen wir auf die asphaltierte Strasse Richtung Ngoma gelangen, um nach Botswana hin\u00fcberzukommen.<\/p>\n<p>Wir packen unsere Sachen und stellen sie bereit. Beim Bezahlen unsere Konsumationen schauen wir, dass wir m\u00f6glichst viel bar begleichen k\u00f6nnen, denn ab heute verbringen wir die n\u00e4chsten Tage in Botswana. Wir verabschieden uns von den beiden Frauen, die f\u00fcr die Lodge zust\u00e4ndig sind und fragen noch nach dem Zustand des Weges. Sie machen uns Mut, dass der Weg mit dem Allrad ohne grosse Probleme zu bew\u00e4ltigen ist. Judith geht dennoch mit Respekt daran, und sie schafft\u2019s bravour\u00f6s. Es sind doch einige Stellen zu meistern, seien es sandige oder \u00fcberflutete Wegst\u00fccke, die Konzentration und K\u00f6nnen erfordern. So kommen wir auf die Strasse C49 und erreichen schon bald \u00fcber eine Abk\u00fcrzung die Strasse B8, die nach Ngoma Bridge f\u00fchrt. Vorsichtshalber schalten wir den Mittagshalt kurz vor der Grenze ein, weil wir bef\u00fcrchten, dass wir unser Obst abgeben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Beim namibischen Posten parken wir das Auto vor dem Geb\u00e4ude und begeben uns in einen Raum, wo hinter drei Schaltern mit Glasfront zwei grimmig blickende Uniformierte vor einem Computer sitzen. Der eine kontrolliert die P\u00e4sse und macht einen Stempel hinein, der zweite nimmt die Autodaten auf. Zuletzt schreibt Mila unsere Namen auf eine Liste und wir unterschreiben alle. Danach geht die Fahrt weiter zum Botswanischen Posten. Judith muss durch ein Reifen-Desinfektionsbad fahren und parkieren. Wir steigen aus und m\u00fcssen mit beiden Schuhen in eine Wanne mir einem Desinfektionsmittel treten. Dabei werden wir von drei Personen \u00fcberwacht. Nun betreten wir wieder einen Schalterraum, wo die P\u00e4sse kontrolliert und eine Eintrittsgeb\u00fchr erhoben wird. Wir besteigen das Auto und fahren zur n\u00e4chsten Kontrollstation, wo wir aufgefordert werden, auszusteigen, den Kofferraum zu \u00f6ffnen und die Sohlen aller anderweitig mitgef\u00fchrten Schuhe in die Desinfektionswanne zu tauchen. Endlich d\u00fcrfen wir weiterfahren.<\/p>\n<p>Schon kurz danach fahren wir in die von Judith gebuchte Lodge ein, werden da vom Chef freundlich begr\u00fcsst, mit den Regeln bekannt gemacht, zu unseren Zelten begleitet und da \u00fcber deren Verwendug orientiert.<\/p>\n<p>Wir richten uns ein, beobachten die ersten Wildtiere und Rinder. Hier wird das Land sowohl von Wild wie auch von den Haustieren beweidet, so grasen K\u00fche und K\u00e4lber mit den Zebras auf demselben Areal. Allerdings scheint der Rinderhirt darob nicht so erfreut, denn wir k\u00f6nnen beobachten, wie er die Wildtiere von der Weide vertreibt.<\/p>\n<p>Ein kurzes und heftiges Gewitter mit starken B\u00f6en. zieht nun \u00fcber uns hinweg. Der Strom f\u00e4llt aus.<\/p>\nngg_shortcode_9_placeholder\n<p><strong>Sonntag, 16. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Sonntag ist Ruhetag, daran halten wir uns heute weitgehend. Tagwache ist um viertel vor sechs angesagt. Wir sind aber bereits eine halbe Stunde fr\u00fcher wach. Gestern Abend haben wir schon unser Fr\u00fchst\u00fcckspaket gefasst, da wir bereits um viertel nach sechs starten. Ziel ist das Eingangsportal in den Chobepark bei Ngoma. Dort werden wir von zwei jungen M\u00e4nnern, die uns drei Stunden durch das Reservat f\u00fchren werden, mit einem Allrad-Gel\u00e4ndefahrzeug abgeholt. Die Wartezeit \u00fcberbr\u00fccken wir mit dem Breakfast-Paket. Die Fruchts\u00e4fte sind o.k., aber mit den zwischen Toastscheiben eigeklemmten Spiegeleiern, eingepackt in Alufolie, haben wir dann doch einige M\u00fche.<\/p>\n<p>Die beiden Guides machen uns keine grossen Hoffnungen bez\u00fcglich Tierbeobachtungen, da die F\u00fchsommermonate auf der S\u00fcdh\u00e4lfte gen\u00fcgend Niederschl\u00e4ge kriegen und die Tiere einerseits seltener zu den Wasserl\u00f6chern kommen, andererseits sich in den gr\u00fcn gewordenen Str\u00e4uchern und B\u00e4umen besser verstecken k\u00f6nnen. &nbsp;Mai bis Juli w\u00e4re die g\u00fcnstigere Zeit. Da es viel geregnet hat, sind die Fahrwege ausgewaschen, teilweise steht Wasser darin, teilweise sind sie massiv erodiert, es ist eine ruppige Fahrt. Die beiden wissen viel zu erz\u00e4hlen, m\u00fcssen nur einmal r\u00fcckw\u00e4rts fahren, um neuen Anlauf zu holen, und sie zeigen uns doch einiges Sehenswertes. Wir werden vor einem Termitenh\u00fcgel \u00fcber die \u00f6kologische Bedeutung dieser Tierchen orientiert, fahren unter einem Baum mit den auf einem Ast deponierten \u00dcberresten einer Leopardenbeute durch, sehen zwei m\u00e4nnliche Giraffen, verschiedene Antilopen, erfahren, weshalb die Schwarzfersen-Impalas neu Mac Donald-Gazellen heissen, und vieles mehr. Zudem gibt es mitten in den B\u00fcschen, wo sich weit und breit keine gef\u00e4hrlichen Raubtiere aufhalten, eine Kaffeepause mit einem sch\u00f6n gedeckten Tischchen. Jedenfalls sind die drei Stunden schnell vorbei, und die beiden verabschieden sich von uns beim Gate, wo unser Auto steht.<\/p>\n<p>Den Rest des Tages verbringen wir in der Lodge, beobachten, lesen und machen uns fit f\u00fcr den Montag, der mit einer langen Fahrt nach Maun ansteht. Aber auch um halb sieben sind wir noch immer ohne elektrischen Strom, d.h. kein Licht, kein Aufladen unserer Handys und i Pads, keine k\u00fchlen Getr\u00e4nke\u2026<\/p>\nngg_shortcode_10_placeholder\n<p><strong>Montag, 17. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Um halb sieben haben wir bereits alles gepackt, den Allrad beladen und k\u00f6nnen zum Fr\u00fchst\u00fcck gehen, das allerdings erst um sieben bereit ist, Die Wartezeit vertreiben wir uns auf der Terrasse der Lodge, wo bereits auch andere G\u00e4ste auftauchen, Der Tag ist angebrochenen. Wolkenbilder, blaue Fenster, ein St\u00fcck Regenbogen und intensive Farben bieten ein eindr\u00fcckliches Schauspiel. Dazu gesellt sich eine klangliche Kulisse \u2013 die unterschiedlichen Vogelstimmen, das Quaken der Lurche, das Zirpen verschiedener Insekten uns das ferne Schnauben der Flusspferde.<\/p>\n<p>Nachdem wir unser Fr\u00fchst\u00fcck genossen haben, machen wir uns auf die Fahrt Richtung Maun. Von der k\u00fcrzeren Strecke durch den Chobe Nationalpark \u00fcber Savuti nach Maun wurde und infolge der massiven Regenf\u00e4lle in den letzten Tagen abgeraten,da diese Route unbefestigt ist. So machen wir den langen Weg \u00fcber Kasane und Nata. Trotz langen, pfeifengeraden Abschnitten und langem Sitzen, ist die Fahrt abwecchslungs-reich. Da sind zum Beispiel die \u00dcberquerungen der Strasse durch Tiere. Eine Giraffe, mehrere Elefanten, Heimperlh\u00fchner, Rinder, Ziegen und Esel zwingen Judith, unsere Driverin, zum Anhalten, und wir Passagiere filmen und fotogf\u00fcrafieren. Judith wird aber auch durch die Strassnverh\u00e4ltnisse gefordert. Auf mehreren Abschnitten werden die Strassen erneuert, und zwar so, dass unmittelbar neben der alten, l\u00f6cherigen Fahrbahn die neue Trasse gebaut wird. Das heisst, dass hier Geschwindigkeitsbegrenzungen herrschen. Und so werden wir unvermutet von der Polizei auf die neue Trasse gewiesen und Judith wird vorgeworfen, die erlaubte Geschwindigkeit \u00fcberschritten zu haben. Im P\u00f6lizeiauto wollen ihr die beiden Polizisten das Fehlverhalten auf Video demonstrieren, finden aber dieses aber nicht mehr und lassen sie dann mit einer Ermahnung springen.<\/p>\n<p>Die Strasse ab Nata ist dann abschnittsweise in einem erb\u00e4rmlichen Zustand. Potholes sind immer wieder angesagt. Teilweise sind wir neben der Strasse unterwegs, wo von den anderen Autofahrern entsprechende Ausweichstellen angelegt wurden. Und oft tauchen solche Schlagl\u00f6cher-Abschnitte auch unangetastet auf. Dann heisst es aufmerksam sein, langsam darum herum zirkeln, und dann wieder Gas geben. So gelangen wir doch noch vor Eindunkeln, aber bei heftigem Regen, nach Maun, wo wir unsere Unterkunft beziehen k\u00f6nnen.<\/p>\nngg_shortcode_11_placeholder\n\n\n\n<p><strong>Dienstag, 18. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck z\u00fcgeln Margrit und ich unsere Unterkunft, da wir feststellen m\u00fcssen, dass eine Badewanne zum Duschen nicht das Ideale ist. So bekommen wir das urspr\u00fcnglich bestellte Appartement zugewiesen. Danach fahren wir ins Zentrum von Maun, um Bargeld vom Bancomat zu besorgen und unsere Vorr\u00e4te aufzustocken. Es geht noch nicht alles mit Karte.<\/p>\n<p>In einem neu erstellten Einkaufszenrum k\u00f6nnen wir unsere Bed\u00fcrfnisse stillen. Es f\u00e4llt uns aber auf, dass eine Reihe Ladenlokale unvermietet sind und dass hier nur wenig l\u00e4uft. Doch f\u00fcr die drei Frauen sind L\u00e4den da, und sie verlassen das Center nicht ohne zus\u00e4tzliche Eink\u00e4ufe.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in unserer Lodge, bereiten wir uns auf einen ersten Ausflug vor. Um Viertel vor zw\u00f6lf holt uns ein Taxichauffeur ab und bringt uns zu einer Bootslandestelle am Thalamakane River. Hier werden wir mit dem Guide namens City bekannt gemacht und besteigen dessen Metallboot mit flachem Boden und Aussenbordmotor. In einer zweist\u00fcndigen Fahrt mit vielen Stopps bekommen wir von City Ausf\u00fchrungen zu Tieren, die im und am Fluss leben, sowie zu Pflanzen. Er versucht m\u00f6glichst nahe an die Sehensw\u00fcrdigkeiten heranzukommen, um uns Fotos zu erm\u00f6glichen, was nicht immer gelingt. Jedenfalls f\u00e4hrt er sachte zwischen den vielen Seerosen und anderen Pflanzen hindurch. Er nutzt die Zeit gut und bedauert, dass er nicht noch eine weitere Stunde mit uns fahren kann.<\/p>\n<p>Hier f\u00fcr Interessenten noch ein paar beobachtete und geh\u00f6rte Tiere:<\/p>\n<p>Flusspferd, (Pferde, Rinder, Esel)<\/p>\n<p>Schmarotzermilan, Nilgans mit K\u00fcken, Witwenente, Sporengans, afrikanische Zwerggans, Zwergtaucher, Rallenreiher, Silberreiher, Seidenreiher, Kuhreiher, Graureiher, Hammerkopf, Schlangenhalsvogel, Rosapelikan, Riedscharbe, Mohrenralle, Waffenkiebitz, Blaustirn-Blatth\u00fchnchen, Flussuferl\u00e4ufer, Graufischer, Gabelracke, Wiedehopf, Senegalliest\u2026<\/p>\n<p>Danach machen wir Siesta und freuen uns aufs Nachtessen in einem guten Restaurant.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_12_placeholder\n\n\n\n<p><strong>Mittwoch, 19. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Heute stehen wir fr\u00fch auf, da wir \u00fcber die Rezeption bereits auf halb sechs einen Guide mit Gel\u00e4ndefahrzeug bestellt haben. Fr\u00fchst\u00fcck und Mittagessen werden mitgeliefert und unterwegs eingenommen. Der Guide hat noch einen Begleiter als Gehilfen bei sich. Die Fahrt geht ins Moremi Game Reserve, ein fast 5\u2018000 km2 grosses Wildreservat, das im Gebiet des Okawangodeltas und durchschnittlich auf 900 m H\u00f6he liegt. Die Fahrt hierhin betr\u00e4gt rund 100 km und f\u00fchrt \u00fcber eine l\u00f6cherige Asphaltstrasse und \u00fcber eine Naturstrasse mit vielen wassergef\u00fcllten Mulden und Sandabschnitten. Unser Gef\u00e4hrt rattert und sch\u00fcttelt uns ganz sch\u00f6n durch. An Schlaf ist dabei nicht zu denken.<\/p>\n<p>Schon vor dem Gate zum Park f\u00e4hrt unser Guide auf einem Schleichweg in die B\u00fcsche. Das lohnt sich. Schon bald begegnen wir einem Marabu Storch, darauf an einem Teich einem Elefanten. Dieser sucht schon bald das Weite, und unser Guide l\u00e4dt uns zum Fr\u00fchst\u00fcck ein. Auf einem mitgebrachten Tischchen werden von den beiden Beleitern die mitgef\u00fchrten K\u00f6stlichkeiten inklusive heissem Wasser, Kaffeepulver und Milch bereitgestellt, und stehend geniessen wir unser Zmorge in der Wildnis. Danach geht die Safarifahrt weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;Unter anderem treffen wir auf zwei j\u00fcngeren Giraffenm\u00e4nnchen, die miteinander k\u00e4mpfen, dabei mit ihren H\u00f6rnchen auf dem Kopf sich gegenseitig in die Flanken schlagen.<\/p>\n<p>Bald darauf gibt Judith vom Hinersitz aus L\u00f6wenalarm durch. Unser Guide reagiert umgehend, f\u00e4hrt mit uns in die B\u00fcsche, und da r\u00e4keln sich, ohne grosse Reaktion auf unsere Anwesenheit, insgesamt neun L\u00f6wen, ein Mann, Weibchen und Jungtiere unter verschiedenen B\u00fcschen. Sie schenken uns hie und da ein Augenzwinkern und\/oder ein gelangweiltes G\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Irgendwann gelangen wir dann zum Gate, wo die Anmeldung unserer Anwesenheit durch den Guide erfolgt, w\u00e4hrend wir hier eine Toilette vorfinden.<\/p>\n<p>Weitere H\u00f6hepunkte folgen. Wir begegnen vier L\u00f6winnen, die ihrem Verhalten nach auf der Jagd sind. Sie schleichen in angespannter Haltung durch die B\u00fcsche, bleiben stehen, lauschen, beobachten und verschwinden aus unserer Sichtweite. Unser Guide sucht einen Rastplatz f\u00fcrs Mittagessen, das er ebenfalls mit sich f\u00fchrt. Das Tischchen wird wieder aufgestellt. In verschiedenen Boxen werden Salate, Gem\u00fcse, H\u00fchnchenst\u00fccke, Geb\u00e4ck und Kartoffeln zur Auswahl angeboten. Getr\u00e4nke aus der K\u00fchlbox, Teller, Besteck, Trinkbecher und Papierservietten sind ebenfalls dabei. Dazu stellen die beiden Begleiter auch Faltschemel auf, und wir d\u00fcrfen uns bedienen. Unser Mittagessen in der Wildnis schmeckt k\u00f6stlich.<\/p>\n<p>Am Nachmittag geht die Erkundungsfahrt weiter. Elefanten, Impalas, Steenb\u00f6ckchen, Kudus, Leierantilope, Mangusten, Erdh\u00f6rnchen u.a. kreuzen unsern Weg. An einem grossen Teich sind Flusspferde, L\u00f6ffler, Sattelst\u00f6rche, Nimmersatte, Waffenkiebitze u.a. zu beobachten.<\/p>\n<p>Um 16 Uhr fahren wir zur\u00fcck zum Gate, wo uns unser Guide abmeldet. Auf der Piste Richtung Maun treffen wir nochmals auf verschiedene einheimische Wildtiere. Nat\u00fcrlich f\u00e4hrt unser Guide nochmals bei den L\u00f6wen vom Morgen vorbei, und sie sind immer noch am Ausruhen und sich R\u00e4keln.<\/p>\n<p>Um halb sieben treffen wir in unserer Unterkunft ein, m\u00fcde, durchgesch\u00fcttelt, voller Eindr\u00fccke und froh darum, eine erfrischende Dusche zu geniessen. An einen abendlichen Ausgang denken wir nicht mehr.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_13_placeholder\n\n\n\n<p><strong>Donnerstag, 20. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Morgens um acht treffen wir uns zum Fr\u00fchst\u00fcck. Leider bekam ich gestern Abend noch die Mitteilung, dass Bootsausfl\u00fcge ins Okavangodelta nicht stattfinden. Als Grund bekommen wir mit, dass das Wasser zu wenig hoch stehe, da in Angola ein Staudamm in Betrieb genommen wurde und die Wassermenge im Okawango ungen\u00fcgend sei. Also m\u00fcssen wir ein Ausweichprpgramm suchen. Wir kommen zu dritt \u00fcberein, dass wir eine vierst\u00fcndige Bootsfahrt auf dem Thamalakane River ins Auge fassen und das durch die Rezeption abkl\u00e4ren lassen, und die Anwort ist positiv.<\/p>\n<p>Nun machen wir uns zu dritt auf den Weg in die Stadt, um unsere Vorr\u00e4te zu erg\u00e4nzen, sowohl essbare wie finanzielle. Als wir durchs Tor des Lodgeparks fahren, verlangt Margrit, dass Judith anhalten soll, sie habe auf dem Gel\u00e4nder ein Cham\u00e4leon gesehen. Wir steigen aus dem Auto und nehmen voll Freude dieses skurrile Lebewesen wahr. Jetzt wird foto- und videographiert wie verr\u00fcckt, und das urt\u00fcmliche Wesen schaut mit seinen sich unabh\u00e4ngig voneinander bewegenden Augen erstaunt auf die Handys und in die Kameras. Danach k\u00f6nnen wir ruhig unsere Absicht, in die Stadt zu fahren, erledigen<\/p>\n<p>Nach einem kleinen Imbiss in der Lodge, wir ohne Mila per Taxi zur Anlegestelle der Boote und mit unserem Guide namens \u201eCity\u201c den Fluss entlang, sehen uns um, geniessen das sonnige Wetter und die geruhsame, ruhige Fortbewegunsart nach dem gestrigen R\u00fctteltag. Links und rechts gibt es einiges zu sehen. City beantwortet unsere Fragen in einem speziellen Englisch, das wir ohne die Mithilfe Milas nicht immer zu hundert Prozent verstehen. Zudem macht er uns da und dort auf einheimische Pflanzen und ihre Verwendung bei der Bev\u00f6lkerung aufmerksam. Mit den V\u00f6geln im und am Fluss kennt er sich bestens aus, sieht sie auch schnell und erm\u00f6glicht es uns, sie auf dem Handy festzuhalten. Als dann noch Flusspferde ihre Augen und Nasen knapp \u00fcbers Wasser halten, sucht er sich mit seinem Boot an sie heranzupirschen. Wir halten unsere Handys bereit, und da taucht einer dieser K\u00f6pfe laut schnaubend neben dem Boot auf, sehr zum Schrecken Margrits. Zum Gl\u00fcck l\u00e4sst sie ihr Handy nicht ins Wasser fallen Auf diese Weise gehen die vier Studen sehr schnell vorbei, und wir landen wieder an der Anlegestelle, wo uns unser Taxichauffeur bereits erwartet.<\/p>\n<p>Ein Taucher im Pool schafft uns beiden, Judith und mir, Abk\u00fchlung. \u00dcberraschend muss ich, ins Zimmer zur\u00fcckgekehrt, Kenntnis nehmen davon, dass kein Strom und kein Wasser fliessen und dass auch das WLAN nicht mehr funktioniert. In dr Rezeption erfahre ich, dass die Handwerker an der Arbeit sind und dass in zehn Minuren alles wieder ordnungsgem\u00e4ss funktioniere. Nach einer halben Stunde geht immer noch nichts. Nach einer zweiten Intervention auf der Rezeption kommt ein junger Mann mit mir aufs Zimmer und zeigt mir, wie die Hauptsicherung eingeschaltet wir. Juhui, wir haben Strom, aber noch kein Wasser zum Duschen. Beim dritten Besuch auf der Rezeption, und das immer noch in der nassen Badehose, wird mir versprochen, das Wasser fliesse schon bald. Um viertel vor sieben steht das Taxi vor dem Haus. Und wir sind beide noch ungeduscht. Da rauscht unvermutet im Badezimmer das Wasser aus der Duschd\u00fcse. Wir schaffen\u2019s, sind rechtzeitig und blitzsauber bereit f\u00fcr ein wunderbares Dinner in einem nahen Restaurant, wo uns das Taxi hinf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Und jetzt ist Schlafenszeit. Ich bin daran, die letzten W\u00f6rter dieses Berichts zu schreiben. Dann wird er noch zusammen mit ein paar Fotos ins Netz gestellt.<\/p>\nngg_shortcode_14_placeholder\n\n\n\n<p><strong>Freitag, 21. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Reise n\u00e4hert sich dem Ende. Wir verlassen Maun, nachdem wir unser Auto voll aufgetankt haben, und fahren Richtung SW. In Sehithwa zweigen wir von der Hauptstrasse A 3 auf eine Natustrasse Richtung S\u00fcden ab, in der Absicht an den auf der Botswana-Karte eingezeichneten Lake Nkami zu gelangen. Vorerst fahren wir noch durch das Dorf mit den weit auseinandergelegenen H\u00e4uschen und den grossen Grundst\u00fccken. Dann f\u00fchrt die Strasse durch Weideland. Als wir nach wenigen km auf den vermeintlichen See stossen, f\u00fchrt die Strasse weiter, links und rechts von dichtem, stacheligem Buschwerk begrenzt. Dort wo einmal Wasser war, ist jetzt der Boden trocken, und nur eine klitzekleine Pf\u00fctze blieb \u00fcbrig. Ob der ganze See verschwunden ist, das haben wir nicht \u00fcberpr\u00fcft. Jedefalls kann ich versichern, dass vor acht Jahren hier noch Wasser stand.<\/p>\n<p>Nun gelangen wir auf eine offenbar selten befahrene Strasse, die ein paar km weiter wieder zur A 3 f\u00fchrt. Wir kommen z\u00fcgig vorw\u00e4rts, da diese asphaltiert ist und wenig Sch\u00e4den aufweist. An der Distriktgrenze kommen wir zu einer Stelle, wo alle Fahrzeuge angehalten werden, damit sie und die Insassen desinfiziert werden k\u00f6nnen. Das geht folgendermassen: Jede Person muss mit den Schuhen in eine Wanne hineintreten, in der sich eine mit einem scharfen Desinfektionsmittel getr\u00e4nkte Matte befindet. Die Reifen des Fahrzeugs werden von einer Amtsperson damit abgespr\u00fcht. So soll verhindert werden, dass sich Tierseuchen im Land ausbreiten. Solche Posten findet man \u00f6fters. Da kann es auch sein, dass das Fahrzeug durch eine grosse Wanne mit dem Desinfektiosmittel fahren muss. Beim Grenz\u00fcbertritt von Namibia nach Botswana mussten wir zudem alle Schuhe im Gep\u00e4ck desinfizieren.<\/p>\n<p>Ein paar km nach Ghanzi m\u00fcssen wir rechts in die A 2 einbiegen, um nach Namibia zu kommen. Bei Charles Hill finden wir eine offene Tankstelle, nachdem wir vorher mindestens an zwei aufgegebenen Servicestellen vorbeigefahren sind.<\/p>\n<p>Der Grenzposten zwischen Botswana und Namibia ist im Umbau. Er wird dem Besucher als Einmal-Anhaltsposten schmackhaft gemacht. Mit einmal anhalten und dann weiterfahren geht\u2019s hier allerdings nicht. Erster Ausstieg &#8211; Desinfektion, zweiter Ausstieg &#8211; &nbsp;Auto abmelden, dritter Ausstieg &#8211; wie weiter, vierter Ausstieg &#8211; Formular ausf\u00fcllen und mit Pass \u00fcberpr\u00fcfen lassen am botswanischen Schalter, dann Formular ausf\u00fcllen und mit Pass \u00fcberpr\u00fcfen lassen am namibischen Schalter, f\u00fcnfter Ausstieg &#8211; beim Ausgang aus dem Grenzareal um das Auto f\u00fcr Namibia anzumelden. Vielleicht habe ich was vergessen beim Beschrieb, aber wir sind wirklich mehrere Male weitergefahren, ausgestiegen, wieder eingestiegen, und niemand konnte genaue Angaben machen.<\/p>\n<p>Jedenfalls k\u00f6nnen wir nach dieser langweiligen Prozedur unser Ziel erreichen und in der gebuchten Lodge kurz nach der Grenze einchecken. Poolbesuch, Duschen. Ein Restaurant ist vorhanden, und das Angebot nicht schlecht. Wir essen und trinken gut und schliessen unser Dinner mit einem Amarula auf Eis ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_15_placeholder\n\n\n\n<p><strong>Samstag, 22. November 2025 &#8211; Tag der R\u00fcckreise<\/strong><\/p>\n<p>Die Nacht war heiss, mindestens die erste H\u00e4lfte. Ich schrieb den Tagesbericht vom Freitag schwitzend.<\/p>\n<p>Margrit und ich sind schon fr\u00fch auf. Die Aussentemperatur ist auf angenehme Werte abgesunken. Wir packen unsere Sachen und bereiten uns diesbez\u00fcglich auf den am Abend stattfindenden R\u00fcckflug vor: H\u00f6chsttemperatur am Nachmittag bei 36<sup>0<\/sup>C, Ankunftstemperatur in Frankfurt morgen fr\u00fch -6<sup>0<\/sup>C. Wir entschliessen uns, vor dem Abflug in Windhoek den Kleiderwechsel vorzunehmen und dort die Koffer endg\u00fcltig zu packen.<\/p>\n<p>Gemeinsam nehmen wir unser Fr\u00fchst\u00fcck im Restaurant East Gate ein. Danach decken wir uns im gegen\u00fcberliegenden Supermarkt mit k\u00fchlen Getr\u00e4nken f\u00fcr den bevorstehenden heissen Tag ein. Danach nehmen wir unseren letzten Tag in Namibia in Angriff. Die R\u00fcckgabezeit f\u00fcr das Mietauto hat Judith f\u00fcr 17 Uhr vorgesehen. Zu fahren sind rund 270 km. Wie die Strassenverh\u00e4ltnisse sind, wissen wir ungef\u00e4hr: Asphaltstrasse mit ungewisser Anzahl und Dichte von pot holes. Ein Halt in Gobabis ist geplant.<\/p>\n<p>Wir fahren los. Die Schlagl\u00f6cher halten sich in Grenzen. Vor Gobabis w\u00e4hlen wir die Strasse durchs Zentrum und machen einen ersten Halt beim Town Centre Market. Da finden wir einige St\u00e4nde vor, wo allerlei Waren angeboten werden: Fr\u00fcchte, Gem\u00fcse, Kleider u.s.w. Was uns aber unangenehm auff\u00e4llt, sind die vielen bettelnden Kinder, vorwiegend Knaben, die sehr ausdauernd und aufdringlich von uns \u201eMoney\u201c fordern. Wir besteigen sehr schnell wieder unser Auto und fahren der Church Street entlang zur evangelischen Kirche. Beim Einkaufszenrum vis-\u00e0-vis ist ein riesiger Parkplatz, wo wir unseren Wagen abstellen k\u00f6nnen. Die Kirche steht in einem gepflegten, umz\u00e4unten Park, dessen Eing\u00e4nge aber alle geschlossen sind. Ein Coffee-Shop in der N\u00e4he l\u00e4dt zu einem k\u00fchlen Getr\u00e4nk ein, denn unterdessen ist es heiss geworden. Der Laden entpuppt sich als Gemischtwaren-Gesch\u00e4ft, das neben ein paar G\u00e4stetischen, teilweise in einer vom Trottoir abgetrennten Zone im Freien, Frauenkleider, Haushaltartikel und vieles mehr anbietet. Wir geniessen im Aussenbereich ein Getr\u00e4nk, und die \u00e4usserst umtriebige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin m\u00f6chte Mila noch ein Bustier verkaufen. Allerdings beschliessen dann meine Begleiterinnen, f\u00fcr jeden der drei Haushalte einen Straussenfederwedel zu kaufen, den dann ihre M\u00e4nner zuhause zum Abstauben verwenden k\u00f6nnen. Ob diese den Transport und danach die Zollkontrolle \u00fcberstehen, das steht noch in den Sternen.<\/p>\n<p>Als wir zum Auto zur\u00fcckkehren, um noch zur katholischen Kirche weiterzufahren, werden wir wieder von einem bettelnden Knaben begleitet \u2013 ein trauriges Kapitel, das wir bisher nirgends so erlebten. Die katholisch Kirche ist ebenfalls verschlossen, nur der Kinderspielplatz mit dem Grab eines deutschen Priesters ist zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Da wir gen\u00fcgend Zeit haben, beschliessen wir, einen Umweg zu machen. Judith m\u00f6chte noch einmal gravel roads befahren. Damit erf\u00fcllt sich ihr Wunsch, und wir bekommen noch einen vertieften Eindruck vom Randgebiet der grossen Kalahari-W\u00fcste. Eine Bahnlinie, deren Gleis wir abschnittsweise folgen und sie mehrmals queren, zeugt von der kolonialen Vergangenheit Namibias. Lange Br\u00fccken \u00fcber ausgetrocknete Flussbette sind zu bestaunen. Wir haben den Eindruck, dass die Linie nicht mehr in Betrieb ist. Da und dort k\u00f6nnen wir aus einiger Entfernung noch Wild beobachten. Unmittelbar vor dem Flughafen stossen wir noch auf ein Rudel Paviane, die sich der Strasse entlang bewegen.<\/p>\n<p>\u00dcber eine neu erstellte, pomp\u00f6se Zufahrt erreichen wir das Areal des Hosea Kutako International Airports. Allerdings ist noch nicht \u00fcberall angegeben, wohin man genau fahren muss, wenn man den Zugang zum Abflugeingang erreichen will. Judith kommt auch da nochmals dazu, ein St\u00fcck Naturstrasse zu befahren. Das Mietauto bringt sie zusammen mit Mila zur Station zur\u00fcck und kann es problemlos abgeben. Margrit und ich h\u00fcten unterdessen das Gep\u00e4ck. Jetzt folgt der langweiligste Abschnitt einer solchen Reise, die Abflugprozeduren \u00fcber sichergehen lassen.<\/p>\n<p>Ziemlich p\u00fcnktlich um 20 Uhr startet unsere Maschine praktisch zu 100 % ausgelastet. Der Flug verl\u00e4uft ruhig und ohne Komplikationen.<\/p>\nngg_shortcode_16_placeholder\n<p><strong>Sonntag, 23. November 2025<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso p\u00fcnktlich wie der Abflug erfolgte, landen wir in Frankfurt. Ein langer Fussmarsch durch die Flughafengeb\u00e4ude bringt uns zum Abfluggate f\u00fcr den Anschlussflug nach Z\u00fcrich, wo wir soeben gelandet sind.<\/p>\n<p>Unterdessen sind wir zuhause angekommen, zwar m\u00fcde, aber mit tollen Erinnerungen an eine unvergessliche Reise. Dankbar sind wir daf\u00fcr, dass wir ohne grosse Probleme und ohne Beeintr\u00e4chtigungen durchkamen, gesund und heil wieder daheim sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir stecken mitten in den Vorbereitungen f\u00fcr unser neues Abenteuer. Die P\u00e4sse liegen bereit, die medizinischen Pr\u00e4ventionsmassnahmen haben wir getroffen, die Visa f\u00fcr Namibia sind bei uns angekommen, die Reservationen get\u00e4tigt. Am 5. November 2025 k\u00f6nnen wir zu unserer Reise nach S\u00fcdwest-Afrika starten. Wir sind gespannt darauf. 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